Freitag, 8. Juli 2016

Gedanken an die Menschheit und an Mozart

Ich bin ein großer Opern-Fan. Es gibt wenig, was mich so berühren kann, wie diese zauberhafte Musik, die Arien, die Harmonie.

Unlängst hörte ich mir mal wieder die Zauberflöte an und erwische mich dabei, wie ich einer Arie besonders viel Aufmerksamkeit schenkte. Ich hörte sie immer wieder. Das habe ich auch früher schon getan. Nur dieses Mal war es anders. Natürlich hatte ich wie immer einen Kloß im Hals, so ist es meistens wenn ich Opern höre. Aber ich achtete auf den Text. 

Und so widme ich meinen heutigen Eintrag dem großartigen Mozart und präsentiere den Text dieser Arie. Er passt. Zur Situation, zur Gesellschaft... Wir sollten uns darauf besinnen. Wir sollten sie erinnern, diese Arien. Diese Musik. Wir sollten sie schätzen. Denn auch sie transportieren wichtige Botschaften.


In diesen heil'gen Hallen


(W.A.Mozart - Die Zauberflöte, Akt II, Sarastro)


In diesen heil'gen Hallen 

Kennt man die Rache nicht, 
Und ist ein Mensch gefallen, 
Führt Liebe ihn zur Pflicht. 
Dann wandelt er an Freundes Hand 
Vergnügt und froh ins bess're Land. 


Dann wandelt er an Freundes Hand 
Vergnügt und froh ins bess're Land. 



In diesen heil'gen Mauern, 
Wo Mensch den Menschen liebt, 
Kann kein Verräter lauern, 
Weil man dem Feind vergibt. 
Wen solche Lehren nicht erfreun, 
Verdienet nicht, ein Mensch zu sein.


Wen solche Lehren nicht erfreun, 
Verdienet nicht, ein Mensch zu sein.

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