Und du fragst mich, warum ich nicht tanze,
und du fragst mich, warum ich nicht singe
warum ich nicht lache, nicht weine,
warum bin ich so still
Und ich höre und höre und denke
Und ich höre und denke und fühle
Fühle mit euch und um euch und für euch
Und trage euch tief durch die Nacht.
Vertreibe die Wolken, umsinge das Meer,
bis es wogt und wiegt euch in den Schlaf.
Und ich singe und singe bis ihr ruht
Und euch dieses Leben nicht mehr quält.
Doch du fragst mich, warum ich nicht tanze,
Du fragst mich, warum ich nicht singe
Warum ich nicht lache, nicht weine
Warum bin ich so still
Und ich fühle und fühle und höre
Bis kein Wort ungesprochen verweilt
Und ich singe, umsinge das Meer,
dass es woge und wiege euch in den Schlaf.
Und ich liege am Strand in der Buchtung
Das Meer verebbt und bleibt still
Meine Lieder verstummen und es bleibt,
die Stille die kein Lied je gehört.
Und du fragst mich warum ich nicht rede,
Warum mich die Stille umgibt
Warum ich nicht singe, nicht tanze
Warum bin ich so still
Und ich kämpfe und kämpfe die Nacht durch
Auf dass kein Böses den Weg zu euch finde
Ich singe, umsinge das Meer
Dass es tobt und das Böse vertreibt
Und ich liege am Strand und verweile
Heut’ ist Zeit, mich zu fragen, wieso
Ich nicht singe, nicht tanze, nicht lache
Und ich weiß, dass ich mich kurz verlor
Und du fragst mich warum ich nicht nein sag’
Warum ich kämpfe und kämpfe
Für and’re und kaum für mich
Warum bin ich so still
Und ich steh ratlos am Ufer des Meeres
Kein Böses wartet in dieser Nacht
Ihr schlaft ruhig in der Wiege des Meeres
Durch den Gesang der Natur, nicht des meines
Und ich frag mich warum ich nicht singe
Und ich merke ich singe schon immer
Das Meer umschmiegt mich und wiegt mich,
bis ich schlaf’ und kein Böses mich quält.
Und du singst mir das Lied des Meeres
Und fragst nicht warum ich nicht singe
Und du weckst mich mit den Winden der Welt
Und du zeigst mir: ich war niemals still.
CE2017
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